Die Hoffnung haben wir
als einen sicheren und festen Anker unserer Seele.
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Hebräer 6 Vers 19
Monatsspruch Mai 2026
Es ist Frühling, die Sonne scheint, die Natur atmet auf und schickt sich an zu erwachen, neu zu erblühen – jeden Tag schöner. Das hebt nicht nur die Stimmung, sondern weitet den Blick, erzählt die immer neue Geschichte vom Wachsen und Werden – von Hoffnung und Zukunft...
Also heute – kein Genörgel - kein Gejammer – kein Hinterfragen – sondern steile Formulierungen (jedenfalls von mir – über diesen Bibelvers).
Die HOFFNUNG gehört eigentlich noch in den Vers zuvor: So sollten wir… einen starken Trost haben, die wir zuvor unsere Zuflucht dazu genommen haben, fest zu halten an der angebotenen Hoffnung, An ihr haben wir…
Hier stolper ich regelrecht von einer Zusage zur nächsten; lauter Ermutigungen – besser noch – Mutmachangebote!
„Wir haben Zuflucht genommen…“
„Wir sind Guter Hoffnung und halten uns daran fest…“
„Wir haben einen sicheren, festen Seelenanker…“
Diese Ankerkette ist sturmerprobt; sie hat manches „Unglück“ überstanden, nicht nur im sicheren Hafen – auch beim „Abwettern“ auf hoher See oder vor einer fremden Küste hält die Verbindung (Ich schwöre! Sagt ER) Das gilt auch heute – in der momentanen Weltuntergangsstimmung! Woher kommt diese Stabilität? In mir selbst finde ich sie manchmal nicht – aber eben doch immer bei dem, bei dem die Anker unserer Seelen zusammenlaufen – Jesus!
Ich verstehe das folgendermaßen:
Diese Hoffnung muss ich mir nicht selbst herbeireden – sie wird mir angeboten. „Starker Trost“ wächst nicht einfach in meinem Garten – aber „Zuflucht nehmen“, da habe ich ziemlich Ahnung von.
Ich weiß schon: Die Hoffnung auf Jesus und die damit verbundene Hoffnung auf Zukunft und Heimat bei Gott – in Gottes zukünftiger Welt – wird oft genug belächelt und als frömmelnde „Vertröstung“ abgetan.
Nun ja, ich meine, eine Hoffnung, die in mir zur Seelenkraft – zur Trotzkraft wird, eine Hoffnung, die meiner Seele einen Ankerplatz bietet, ist mir lieber als im schicksalhaften Nebel der Zeit unterwegs zu sein.
Wir werden sehen und erfahren – Gott hält sein Wort! Ganz sicher!
Herzlichst ihr/euer Volker Sturm
Gebet
Gott, du Quelle unseres Lebens
und Halt in stürmischen Zeiten.
Gib uns ein feines Gespür für das,
was wirklich trägt.
Hilf uns, in dir zu ruhen – nicht nur bei Sonnenschein, sondern auch im Gegenwind, in der Dunkelheit, in der Unsicherheit.
Halte uns – auch dann,
wenn unser Glaube schwankt.
Sei unsere Hoffnung.
Unser Grund. Unser Anker.
In dir sind wir geborgen – jetzt und alle Zeit.
Amen
***Zitat aus „Bilder vom Himmel, gemalt in die Zeit“ von Tina Willms Inspirationen zur Jahreslosung und den Monatssprüchen 2026
